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Regelkunde für Trainer
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Pflichten und Rechte des Trainers
- Mindestens 20 Minuten vor dem festgesetzten Spielbeginn tragen die Trainer, die Namen und die Nummern der Mannschaftsmitglieder, des Kapitäns, des Trainers und des Trainerassistenten, auf dem Anschreibebogen ein.
- Mindestens 10 Minuten vor Spielbeginn bestätigen die beiden Trainer die Übereinstimmung der Namen und Nummern ihrer Mannschaftsmitglieder und die Namen der Trainer durch Unterschrift auf dem Anschreibebogen. Sie bezeichnen gleichzeitig die „Erste – Fünf“.
Mannschaft „A“ hat zuerst diese Information abzugeben.
Mannschaftsbankbereich (Coaching Box)
- Die Mannschaftsbankbereiche werden wie folgt eingezeichnet:
- Außerhalb des Spielfeldes auf der Seite des Anschreibertisches und der Mannschaftsbänke.
- Jeder Bereich wird von einer mindestens 2 m langen Linie, die die Endlinie verlängert und von einer anderen mindestens 2 m langen Linie, die 5 m von der Mittellinie senkrecht zur Seitenlinie eingezeichnet wird, begrenzt.
Teilnahmeberechtigung
- Spieler, die in einem Wettbewerb zum Einsatz kommen, bedürfen neben der persönlichen Teilnahmeberechtigung durch den DBB auch einer Einsatzberechtigung Ihres Vereins. Sie müssen zudem spielberechtigt sein.
- Die persönliche Teilnahmeberechtigung ist die durch den DBB erteilte Berechtigung eines Spielers, für einen bestimmten Verein am Spielbetrieb teilnehmen zu dürfen.
Einsatzberechtigung
- Die Einsatzberechtigung wird auf dem Mannschaftsmeldebogen (MMB) ausgewiesen und mit dessen Eingangstag beim Landesverband (LV) erlangt.
- Die MMB´s aller Mannschaften eines Vereins sind an den zuständigen LV zu dem von diesem festzulegenden Termin abzugeben. Nach diesem Termin sind Änderungen nur noch im Rahmen der SO möglich.
Spielerwechsel
- Bevor ein Ersatzspieler das Spielfeld betritt, muß er sich beim Anschreiber melden und bereit sein, sofort zu spielen.
- Der Ersatzspieler muß außerhalb der Grenzlinien bleiben, bis ihn der Schiedsrichter auffordert, das Spielfeld zu betreten.
- Ein Spielerwechsel ist möglich, wenn die Uhr steht und die wechselde Mannschaft den Ball zugesprochen bekommen hat.
- „Mitwechseln“ ist möglich
Ausnahme: Werferwechsel
Angerechnete Auszeit
- Eine Auszeit dauert eine Minute
- Bei Spielen mit einer Spielzeit von 4 x 10 Minuten, dürfen jeder Mannschaft während jeder Spielperioden eine, in der letzten Spielperiode zwei und während jeder Verlängerung eine angerechnete Auszeiten gewährt werden.
- Die Wechselregeln sind zu beachten
- Eine Auszeit ist möglich, wenn sie rechtzeitig beantragt wurde und die Uhr steht.
Verhaltensregeln
- Die ordnungsgemäße Durchführung des Spieles erfordert die ganze und aufrichtige Zusammenarbeit der Mitglieder beider Mannschaften, einschließlich Trainer, Ersatzspieler und Mannschaftsbegleiter mit den Schiedsrichtern und ihren Helfern.
- Beide Mannschaften sind berechtigt, ihr Bestes zu tun, um den Sieg zu erringen. Es muß dies aber im Geist sportlicher Haltung und „Fair play“ geschehen.
- Jede absichtliche oder wiederholte Beeinträchtigung dieser Zusammenarbeit oder des Geistes der Regeln ist als technisches Foul zu betrachten.
Protest
Glaubt eine Mannschaft, daß ihre Interessen durch die Entscheidung eines Schiedsrichters oder durch irgendein anderes Vorkommnis nachhaltig beeinflußt wurden, muß sie folgendes beachten:
- Der Mannschaftskapitän oder der Trainer muß seine Einwände so schnell wie möglich nach dem Vorfall, sofort, wenn der Ball tot und die Uhr gestoppt ist in ruhiger und höflicher Form beim 1. Schiedsrichter vorbringen.
„Ich lege Protest ein, da...“
- Wenn bei Spielende eine Mannschaft glaubt, durch die Geschehnisse benachteiligt worden zu sein, muß ihr Kapitän sofort dem 1. Schiedsrichter mitteilen, daß seine Mannschaft gegen das Spielergebnis protestiert. Der Kapitän muß unaufgefordert den Anschreibebogen unterschreiben, bevor dieser vom 1. Schiedsrichter unterschrieben (abgeschlossen) wird.
- Zu beachten gilt: Bereits mit dem einlegen des Protestes fällt die Protestgebühr an, auch wenn der Protest nicht weiter verfolgt wird.
Technische Fouls
Als maßgeblich sind die Verhaltensregeln (BB-Regel: Art. 51, S. 64) zu erachten. gegen Spieler:
- Alle Spielerfouls, die keinen Kontakt mit einem Gegenspieler einschließen, sind technische Fouls (unterlaufen, Beleidigung von Schiedsrichtern, Gegenspieler, gegnerischen Coaches, Obszönitäten gegenüber Zuschauern,...) durch einen Spieler.
- Ein Spieler darf nicht Ermahnungen der Schiedsrichter mißachten oder unsportliches Verhalten zeigen.
gegen Trainer, Ersatzspieler oder Mannschaftsbegleiter:
- Die Trainer, Trainerassistenten, Ersatzspieler und Mannschaftsbegleiter müssen innerhalb ihres Mannschaftsbankbereiches bleiben.
- Ein Trainer, Trainerassistent oder Mannschaftsbegleiter darf das Spielfeld betreten um einen verletzten Spieler zu pflegen, nachdem er hierzu die Erlaubnis eines Schiedsrichters erhalten hat. Ein Arzt darf das Spielfeld ohne Erlaubnis eines 1.Schiedsrichters betreten, wenn nach Ansicht des Arztes der verletzte Spieler in Gefahr ist und sofort gehandelt werden muß.
- Ein Trainer, Trainerassistent, Ersatzspieler oder Mannschaftsbegleiter darf die Schiedsrichter, den Anschreiber, den Anschreiber-Assistenten, den Zeitnehmer, den Dreißig-Sekunden-Zeitnehmer oder den Gegner nicht respektlos anreden.
Gewalttätigkeiten
- Personen auf den Mannschaftsbänken, die den Mannschaftsbankbereich während einer gewalttätigen Auseinandersetzung auf dem Spielfeld oder in einer Situation, die zu einer Auseinandersetzung führen kann, verlassen, werden vom Spiel disqualifiziert. Sie haben in den Umkleideraum ihrer Mannschaft zu gehen. Dort bleiben sie oder sie entschließen sich, das Gebäude zu verlassen.
- Nur der Trainer darf den Mannschaftsbankbereich während einer gewalttätigen Auseinandersetzung oder in einer Situation, die zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung führen kann, verlassen, um die Schiedsrichter bei der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Ordnung zu unterstützen.
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